Der Winter kommt:

Glatte Straßen und Hochwasser in MV

„Jürgen“ ließ die Flocken tanzen: Der erste Schnee taute aber schnell wieder weg. In den kommenden Tagen soll es in Deutschland winterlich bleiben.

Die ersten Flocken fielen vor allem im Westen des Landes. Schnee und Regen gibt es auch in den nächsten Tagen.
Bernd Wüstneck Die ersten Flocken fielen vor allem im Westen des Landes. Schnee und Regen gibt es auch in den nächsten Tagen.

Tief „Jürgen“ hat den ersten Schnee des nahenden Winters nach Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gebracht. Die Landschaft war mancherorts überzuckert.

Schneeschauer und Temperaturen um die null Grad verursachten vor allem im Westen von Mecklenburg-Vorpommern glatte Straßen. Dank sonntäglich ruhigen Verkehrs gab es aber kaum Unfälle. Lediglich auf der A20 kam es in Richtung Lübeck aufgrund der Witterung zu zwei kleineren Karambolagen. „Das waren aber bloß Blechschäden“, sagte ein Polizeisprecher. In Brandenburg kamen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vor allem in der Prignitz und in Südbrandenburg erste Flocken runter. Bis Montag werden
in Elbe-Elster, Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark bis zu zwei Zentimeter Neuschnee erwartet.

Für die Westküste Rügens wurde eine Warnung für erhöhtes Hochwasser herausgegeben. Das Wasser sollte
bis zu einem Meter über Normal steigen. Probleme waren laut Polizei damit aber nicht verbunden. Bei Minusgraden drohen am Montagmorgen im Berufsverkehr rutschige Straßenbedingungen aufgrund überfrierender Nässe.

Auch in den nächsten Tagen bleibt es in Deutschland vielerorts winterlich. Die Polarluft von Tief Jürgen bringt neuen Schnee, wie der Deutsche Wetterdienst am Sonntag mitteilte. Ab Dienstagabend folgt schon das Tief Lauritz, das ebenfalls Schnee und Regen bringt, im Norden auch starken Wind. Aber der Boden ist noch relativ warm – gefallener Schnee kann rasch wieder schmelzen.

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