Parallele AfD-Demo:

Große Aufregung vor Merkel-Besuch

Die Bundeskanzlerin ist am Sonnabend zu Gast in Neubrandenburg. Währenddessen demonstriert die AfD auf dem Marktplatz. Eine brisante Mischung, die den Sicherheitskräften einiges abverlangt.

Ihren letzten großen Auftritt in Neubrandenburgs Stadtmitte hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Wahlkampf zur Landtagswahl 2011.
Heiko Brosin Ihren letzten großen Auftritt in Neubrandenburgs Stadtmitte hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Wahlkampf zur Landtagswahl 2011.

„Wir sind auf alles vorbereitet“, sagt Diana Mehlberg, Pressesprecherin der Polizei Neubrandenburg. Zur besten Einkaufszeit ziehen am Sonnabend etwa 100 Beamte in der Neubrandenburger Innenstadt auf. Ab 10 Uhr wird es Ernst: Während im Haus der Kultur und Bildung (HKB) die Landesvertreterversammlung der CDU Mecklenburg-Vorpommern mit Bundeskanzlerin Angela Merkel beginnt, startet auf dem Marktplatz die AfD ihre Demonstration gegen die Asylpolitik der CDU-Vorsitzenden.

Laut Polizei kommt es dadurch am Sonnabend von 9 bis 16 Uhr in der gesamten Innenstadt zu Verkehrseinschränkungen. „Dafür greifen wir unter anderem auf Polizisten aus Neubrandenburg, Demmin und Waren zurück“, so Mehlberg. Laut Polizeiangaben wurde die Demonstration am 20. Januar angemeldet, gerechnet wird mit 200 bis 500 Teilnehmern. Aber auch das Bundeskriminalamt sorgt für Sicherheit. Die Beamten durchkämmen vor der Tagung das Veranstaltungszentrum nach verdächtigen Gegenständen.

Ihre sogenannte Mahnwache auf dem Marktplatz hat die AfD unter das Motto „Merkel muss weg! – Gegen Politik(er)versagen der Regierungsparteien, Asylchaos und für Demokratie“ gestellt.

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