Obduktion angeordnet:

Häftling in der JVA Waldeck gestorben

Ein Inhaftierter der Justizvollzugsanstalt Waldeck ist am Wochenende tot aufgefunden worden. Die Umstände seines Todes sind noch nicht abschließend geklärt. Ermittlungen der Behörden wurden angekündigt.

In der Justizvollzugsanstalt Waldeck bei Rostock ist ein Insasse zu Tode gekommen.
Bernd Wüstneck In der Justizvollzugsanstalt Waldeck bei Rostock ist ein Insasse zu Tode gekommen.

Am Samstag ist ein 35-Jähriger Inhaftierter der Justizvollzugsanstalt Waldeck (Landkreis Rostock) leblos in seiner Zelle gefunden worden. Wie das Justizministerium am Sonntag mitteilte, konnte der umgehend alarmierte Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Es gebe weder Anzeichen für ein Fremdverschulden oder einen Selbstmord noch Hinweise auf einen Medikamenten- oder Drogenmissbrauch. Auch eine Durchsuchung des Haftraumes konnte keine derartigen Vermutungen erhärten. Nach ersten Erkenntnissen der Rechtsmedizin ist von einer natürlichen Todesursache auszugehen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet.

Der 35-Jährige soll seit vier Wochen in der JVA Waldeck eingesessen haben. Er war laut Justizministerium wegen Diebstahls in einem besonders schweren Fall zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt worden.

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