Polizei im Dauereinsatz:

Halloween-Bilanz: Betrunkene Kinder und Randale

Die Halloween-Nacht hat der Polizei am Wochenende mehrere Einsätze mit minderjährigen Jugendlichen und ausufernden Partys beschert.

Die typischen Halloween-Kürbisse zierten am vergangenen Wochenende viele Grundstücke in Deutschland. Leider ging es bei dem Fest nicht allerorts friedlich zu.
Ole Spata Die typischen Halloween-Kürbisse zierten am vergangenen Wochenende viele Grundstücke in Deutschland. Leider ging es bei dem Fest nicht allerorts friedlich zu.

Das Fest der Untoten ist im Nordosten mancherorts extrem ausgeufert. Wie die zuständigen Polizeisprecher in MV am Montag erklärten, randalierte etwa eine 15-köpfige Gruppe in einer Ferienanlage in Sellin auf der Insel Rügen. Außerdem wurden betrunkene Minderjährige in Ueckermünde (Kreis Vorpommern-Greifswald) aufgegriffen. Ein 17-Jähriger erlitt lebensgefährliche Verletzungen, als er am Samstagabend bei einer Mutprobe mit zwei Bekannten nachts auf die Stadthalle in Neubrandenburg kletterte. Er stürzte ab und musste notoperiert werden.

Vandalismus und Alkohol

In der Ferienanlage in Sellin (Kreis Vorpommern-Rügen) wurden Scheiben eingeworfen, Wände beschmiert sowie Laternen, Bänke und Stühle im Wert von mehreren Tausend Euro zerstört. Betroffen war auch eine Gaststätte. Sieben Verdächtige im Alter von 14 und 15 Jahren seien ermittelt worden. In Ueckermünde musste ein Rettungswagen anrücken, weil mehrere Jugendliche - meist etwa 14 Jahre alt - schon betrunken auf dem Boden lagen, wie Passanten meldeten. Eine 14-Jährige kam mit 1,36 Promille ins Klinikum, die anderen Kinder seien ihren Eltern übergeben worden.

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