Einsatz mit traurigem Ende:

Hirsch in der Ostsee entdeckt

Die Männer von der Wasserwacht trauten ihren Augen nicht. Denn zwischen den Badenden schwamm ein Hirsch. Es begann eine dramatische Rettungsaktion.

Die Rettungskräfte konnten den Hirsch noch aus der Ostsee bergen. Doch dann ist der Zwölfender am Strand verendet.
Stefan Tretropp Die Rettungskräfte konnten den Hirsch noch aus der Ostsee bergen. Doch dann ist der Zwölfender am Strand verendet.

Rettungsschwimmer der Wasserwacht Bad Doberan haben am Dienstag einen Hirsch in der Ostsee gesichtet. Mehrere Helfer eilten daraufhin ins Wasser, um das etwa 300 Kilogramm schwere Tier zu bergen. Auch die Wasserschutzpolizei war beteiligt. Vom Boot aus sollte der aufgeregte Hirsch mit Leinen gefangen werden.

Gert Frahm, Pressesprecher der Polizeiinspektion Güstrow, bestätigt den Einsatz am Strand von Heiligendamm. Erst nach langer Zeit gelang es den Rettern, den Hirsch, zu diesem Zeitpunkt völlig entkräftet, an Land zu ziehen. Die Polizei sperrte einen Teil des Strandes ab. Eine hinzugerufene Tierärztin untersuchte den Hirsch, der wenige Minuten später am Strand starb. Mit einem Radlader wurde der Zwölfender abtransportiert. Der Einsatz am Strand von Heiligendamm dauerte rund drei Stunden und ging gegen 16.30 Uhr zu Ende.

Kommentare (2)

Bei der "Rettungssaktion" hat man das Tier in die Enge getrieben, zu Tode geängstigt und nicht seiner Wege schwimmen lassen. Kein guter Plan.

Ja der Mensch will sämtliche Vorrechte haben, greift nicht nur in die Natur ein. Wir sind nicht Gott.