Wenn der Asphalt kocht:

Hitze setzt Nordost-Autobahnen zu

An heißen Sommertagen kann sich Asphalt auf über 60 Grad aufheizen. Dann dehnen sich die Wassereinschlüsse so sehr aus, dass es zur Blasen-bildung kommt und die Straße aufplatzt. Dies führte Anfang Juli zu Schäden auf der A  20 und der A  24. Ist es nun wieder soweit?

Solche Straßenschäden wie hier in der Nähe von Heidelberg könnten auch in Mecklenburg-Vorpommern drohen.
Rene Priebe Solche Straßenschäden wie hier in der Nähe von Heidelberg könnten auch in Mecklenburg-Vorpommern drohen.

Die eine Hitzewelle ist gerade vorbei, da könnte schon die nächste anrollen. Wer aber in den kommenden Ferientagen ins Auto steigt, muss darauf gefasst sein, dass der Verkehr auf mancher Autobahn gar nicht mehr rollt. Grund sind nicht nur Staus, sondern auch so genannte Blow-ups. Solche Aufplatzungen des Betons können auch schwere Unfälle verursachen, warnt der ADAC. Ursache für Blow-ups ist das Alter der Fahrbahnen, die oft noch aus den 1970-er oder 1980-er stammen.

Doch auch relativ neue Autobahnen, wie die A 20 in MV können betroffen sein. „Während der heißen Tage Anfang des Monats kam es beispielsweise im Bereich der Landesgrenze Schleswig-Holstein bis zur Anschlussstelle Schönberg beidseitig zur Bildung von Asphaltblasen. Dort wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 130 Stundenkilometer festgelegt, die wieder aufgehoben wurde, nachdem sich die Blasen zurückgebildet hatten“, sagte der Sprecher des Verkehrsministeriums, Steffen Wehner.

Auch zwischen den Anschlusstellen Neukloster und Zurow seien Asphaltblasen beobachtet worden, die aber bereits am nächsten Tag nicht mehr vorhanden waren. Auf der A 24 in Höhe der Anschlussstelle Parchim kam es hingegen zu einer hitzebedingte Aufschiebung von etwa sechs Zentimeter Höhe.

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Kommentare (2)

Wo konkret in M-V drohen denn nun Blow-ups - Aufplatzungen alter Betonfahrbahnen bei zu großer Hitze - wie auf dem Foto der A5 bei Heidelberg zu sehen? Im Artikel finde ich lediglich Hinweise auf Asphaltblasen, die es gegeben hat. Oder ist die Bildunterschrift selbst der eigentliche Blow-up?

Lesen Sie den letzten Abschnitt dann dürfte Ihre Frage beantwortet sein.