Glücksatlas:

Der Nordosten ist jetzt zufriedener

Nicht ganz so glücklich wie der Großteil der Republik, aber auch nicht mehr so unglücklich wie 2012: Laut "Glücksatlas" sind die Menschen in MV zufriedener geworden - trotz viel Stress.

Gute Nachrichten: Die Mecklenburger und Vorpommern sind glücklicher als im vergangenen Jahr.
Hauke-Christian Dittrich Gute Nachrichten: Die Mecklenburger und Vorpommern sind glücklicher als im vergangenen Jahr.

Gute Wohnbedingungen und vielfältige Freizeitangebote machen die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern glücklich, gesundheitliche Probleme und geringe Verdienste schmälern das Wohlbefinden aber spürbar. Das geht aus dem Glückatlas 2013 hervor, den die Deutsche Post am Dienstag in Berlin vorstellte.

Danach nahm die Zufriedenheit im Nordosten gegenüber 2012 zu, blieb aber mit einem Wert von 6,8 hinter dem Bundesdurchschnitt von 7,0 zurück. Im Vergleich der 19 untersuchten Regionen kletterte Mecklenburg-Vorpommern von Platz 18 auf 15. Am Ende des Rankings liegt Brandenburg, an der Spitze Schleswig-Holstein vor Hamburg.

Glück - ein Gefühl und viele Gründe

Faktoren, die sich zu Glücksgefühlen addieren, können sein: eine stabile Liebesbeziehung, eine Arbeit, die zu den eigenen Fähigkeiten passt, gute Freunde und genug Geld für Grundbedürfnisse. Weitere mögliche Zutaten: Kinder, Spiritualität und Gesundheit.

Dass Geld allein nicht glücklich macht, ist erwiesen. Es wächst mit materiellem Wohlstand nicht stetig weiter an. Jenseits der Armutsgrenze spielen verlässliche Bindungen bei Glücksgefühlen eine weitaus größere Rolle - aber auch das Bedürfnis, etwas für andere zu tun. Unterschiedliche Kulturen propagieren dabei verschiedene Glücksideale: vom individuellen, aktiv zu eroberndem Glück bis hin zum kollektiven Dienst an der Gemeinschaft.
 

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