Viele Pkw schon sehr alt:

Im Nordosten sind viele Autos mit Mängeln unterwegs

Gebrauchtwagen erfreuen sich im Osten Deutschlands großer Beliebtheit. Doch mit höherem Alter werden die Autos anfällig für Mängel – viele sind dieses Jahr durch den Tüv-Test gefallen.

Die häufigsten Mängel treten laut Tüv beim Licht, der Elektrik und den Bremsen auf.
Jörg Carstensen Die häufigsten Mängel treten laut Tüv beim Licht, der Elektrik und den Bremsen auf.

Im Osten Deutschlands sind mehr Gebrauchtwagen auf den Straßen unterwegs als im Westen. Das ergab eine Statistik des Vergleichsportals Check 24. In den westlichen Bundesländern haben durchschnittlich 3,1 Prozent der Kunden einen Neuwagen über das Portal versichert, im Osten lediglich 2,7 Prozent. Dafür fahren im Osten mehr Menschen einen Wagen, der älter als 20 Jahre ist: In MV sind dies 3,2 Prozent der Check 24-Kunden, in Brandenburg sogar 3,7 Prozent. Ein möglicher Grund für diese Unterschiede könnte die geringere Kaufkraft in den östlichen Bundesländern sein, mutmaßen die Autoren.

Viele Menschen im Osten sparen beim Autokauf also am Preis – aber auch an der Sicherheit? Laut der aktuellen Statistik des Tüv Nord kommen 24,7 Prozent der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln zur Hauptuntersuchung des für den Norden zuständigen Tüv. In MV sind es 22 Prozent, in Berlin und Brandenburg sind es nach Zahlen des Tüv Rheinland 25,7 Prozent. Dies bedeutet: Durchschnittlich hat fast jedes vierte Auto in MV, Berlin und Brandenburg so große Mängel, dass es erst repariert werden muss, bevor es eine TÜV-Plakette erhält.

 

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