Neue Studie zum Tabakkonsum:

Im Nordosten wird am meisten gequalmt

So ganz aus der Mode gekommen ist er noch nicht, der Glimmstängel. Dennoch befinden sich die Raucher auf dem Rückmarsch.

In Mecklenburg-Vorpommern wird viel geraucht. Nur in Berlin greifen die Menschen noch häufiger zur Zigarette.
Caroline Seidel In Mecklenburg-Vorpommern wird viel geraucht. Nur in Berlin greifen die Menschen noch häufiger zur Zigarette.

Im Norden wird weiterhin mehr zur Zigarette gegriffen als in der Südhälfte der Republik. Das geht aus dem neuen „Tabakatlas“ hervor, den die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) und das Deutsche Krebsforschungszentrum am Dienstag in Berlin vorgestellt haben. Demnach haben Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen den höchsten Raucheranteil: In diesen drei Bundesländern qualmen über 34 Prozent der Männer sowie mehr als 23 Prozent der Frauen. Die niedrigsten Werte finden sich in Bayern und Baden-Württemberg sowie bei den Frauen in Sachsen.

Der "Tabakatlas" zeigt aber auch: Insgesamt ist der Tabakkonsum auf dem Rückzug. Zwischen 2009 und 2013 sank der Raucheranteil bundesweit von 30,5 auf 29,0 Prozent.

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