Krankenkasse alarmiert:

Immer mehr Menschen in MV haben Diabetes

Die Zahl der Zuckerkranken in Mecklenburg-Vorpommern hat stark zugenommen. Die Erkrankung hat starke gesundheitliche Auswirkungen.

An Diabetes erkrankte Menschen müssen sich Insulin spritzen.
Gero Breloer An Diabetes erkrankte Menschen müssen sich Insulin spritzen.

Immer mehr Menschen in Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angaben der Krankenkasse Barmer GEK zuckerkrank. Im vergangenen Jahr seien es allein bei dieser Kasse fast 35 Prozent mehr Versicherte mit Diabetes mellitus Typ II als fünf Jahre zuvor gewesen, wie ein Sprecher am Mittwoch in Schwerin mitteilte. 2014 waren bei der Kasse 26 700 Männer und rund 20 000 Frauen als Zuckerkrank gemeldet. "Die Zunahme der Erkrankung wie auch die drohenden Folgeerkrankungen werden unterschätzt", sagte Landesgeschäftsführer Henning Kutzbach anlässlich des Welt-Diabetes-Tages am Samstag.

Bei Männern steige die Zahl der Erkrankungen bereits ab dem vierzigsten Lebensjahr deutlich an, bei Frauen häufig erst nach der Menopause. Eine besondere Herausforderung bei Diabetikern des Typs II sei die Kontrolle des Blutdrucks und die richtige Einstellung mit blutzuckersenkenden Medikamenten. Während hohe Blutzuckerwerte auf Dauer Folgeerkrankungen verursachten, drohe bei zu niedrigen Blutzuckerwerten eine gefährliche Unterzuckerung des Gehirns mit Bewusstseinsverlust.

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