Schlussverkauf:

Immer noch Schnäppchen in den Läden

Der Einzelhandel ist einer von mehreren Konjunkturbarometern. Danach scheint das Jahr 2013 eher schwierig zu werden.

Der Hochsommer verliert langsam aber sicher an Kraft, doch in vielen Geschäften mit Kleidung und Schuhen liegt immer noch Sommerware.
Bernd Wüstneck Der Hochsommer verliert langsam aber sicher an Kraft, doch in vielen Geschäften mit Kleidung und Schuhen liegt immer noch Sommerware.

Der Hochsommer verliert langsam aber sicher an Kraft, doch in vielen Geschäften mit Kleidung und Schuhen liegt immer noch Sommerware. "Wir hoffen, dass uns das gute Wetter noch länger erhalten bleibt", sagte der Geschäftsführer des Einzelhandelsverbands Nord, Thom Thielk. Auch wenn der inoffizielle Sommerschlussverkauf schon seit zwei Wochen vorbei ist, würden die Geschäfte noch mit großzügigen Preisnachlässen werben. "Ein Schnäppchen ist immer möglich." Inzwischen sei auch schon die Herbstware eingetroffen. "Bei diesen Temperaturen hat aber noch keiner richtig Lust, etwas Warmes anzuprobieren", sagte Thielk. Der Handel sei deshalb gerade in einer Art Warteposition.

Prinzipiell müsse der Einzelhandel mit der zunehmenden Konkurrenz aus dem Internet und den sinkenden Einwohnerzahlen zurechtkommen. Dazu komme, dass die Kaufzurückhaltung und das geringer zur Verfügung stehende Geld das Geschäft erschwere, sagte Thielk. Gleichzeitig steigen die Mieten und die Energiekosten. "Der Handel muss mit der Zeit gehen und es wird nicht ausbleiben, dass sich vieles verändert." Trotzdem werde das Geschäftsmodell stationärer Einzelhandel Bestand haben. Diese zeigten auch die immensen Rücklaufquoten, die die Kosten des Onlinehandels in die Höhe treiben.

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