Stau konnte abgearbeitet werden:

Keine Flüchtlinge mehr in Notunterkünften

Die Flüchtlingslage hat sich in Mecklenburg-Vorpommern deutlich entspannt. Niemand muss dort mehr auf Plastikliegen in Notunterkünften nächtigen. Vorsichtshalber gibt das Land aber noch nicht alle Turn- und Messehallen auf.

Flüchtlingsunterkunft
dpa Von nun an müssen Flüchtlinge in MV nicht mehr auf provisorischen Betten schlafen.

Als eines der ersten Bundesländer muss Mecklenburg-Vorpommern keine Flüchtlinge mehr in Notunterkünften unterbringen. Das sagte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Freitag in Schwerin. Nach der Inbetriebnahme einer zweiten Annahmestelle für Asylanträge in dem Bundesland vor wenigen Wochen sei der seit September entstandene Stau abgearbeitet worden. Zeitweise hatten knapp 4000 Menschen in Turn- oder Messehallen auf ihre Registrierung gewartet.

Aktuell könnten Syrer wieder ein bis zwei Wochen nach Eintreffen in Mecklenburg-Vorpommern ihren Asylantrag stellen, so Caffier. Anschließend würden sie auf die Kommunen verteilt. Zuwanderer ohne reale Chance auf eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland sollen bis zu ihrer Rückreise in den Erstaufnahmestellen mit derzeit knapp 1600 Plätzen bleiben. Dort wird weiter ausgebaut. So soll in Stern Buchholz im Süden von Schwerin am 22. Dezember ein zusätzliches Haus mit 450 Plätzen in Betrieb genommen werden.

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