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Kellerbrand in Wohnhaus mit Flüchtlingen auf Rügen

Im Keller eines Mehrfamilienhauses in Samtens, in dem auch Flüchtlinge wohnen, ist am Montag ein Brand ausgebrochen. Mehrere Personen wurden verletzt.

Durch den Brand erlitten mehrere Personen Verletzungen.
Martin Schutt/Symbolfoto Durch den Brand erlitten mehrere Personen Verletzungen.

Nach ersten Erkenntnissen erlitten mehrere Bewohner eine Rauchvergiftung, wie eine Polizeisprecherin in Neubrandenburg sagte. Nach Angaben des zuständigen Amtes Westrügen in Samtens kamen zwei Erwachsene und vier Kinder zur Beobachtung in ein Krankenhaus.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Verdachts der Brandstiftung. Bisher gebe es keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund, hieß es. Die Beamten sperrten den Brandort im Keller ab. Das Feuer im Keller habe schnell gelöscht werden können, sagte die Polizeisprecherin. Die Brandursache war zunächst unklar. 

Solidarität mit den Betroffenen

Eine Anwohnerin hatte den Qualm bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Das Haus ist ein Plattenbau mit fünf Geschossen. In dem betroffenen Treppenhaus gibt es zehn Wohnungen.

Betroffene Mieter kamen zeitweise bei Nachbarn unter, sie konnten inzwischen wieder in ihre Wohnungen zurück, sagte eine Sprecherin im Amt. Handwerker arbeiteten daran, dass der Strom wieder angestellt werden könne. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

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