Bürger machen Druck:

Kinderstation Wolgast soll wieder öffnen

Die Wolgaster Bürgerinitiative gibt nicht auf. Nach Protesten und Unterschriften-Sammlungen gibt es nun einen Brief an die Landtags-Fraktionen.

20 000 Unterschriften hat die Initiative für die Wiedereröffnung der Kinderstation gesammelt.
Jens Büttner 20 000 Unterschriften hat die Initiative für die Wiedereröffnung der Kinderstation gesammelt.

Der Druck auf die Landesregierung zur Wiedereröffnung einer kinderärztlichen Station in Wolgast wächst. Eine Bürgerinitiative, die knapp 20 000 Unterschriften sammelte, bittet in einem Brief an die Fraktionen von SPD, CDU, AfD und Linke sowie an Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) um ein Gespräch.

Ziel: Die Gewährleistung einer kinderstationären Behandlung in Wolgast. Dass der Brief auch an die AfD gegangen sei, sei wohlüberlegt, sagte die Sprecherin der Initiative, Anke Kieser. Mit dem Rechtsprofessor Ralph Weber habe ein AfD-Kandidat das Direktmandat in der Region Wolgast/Usedom gewonnen. Nun sei er politisch in der Pflicht.

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