Weniger Geld als im Vorjahr:

Knapp sechs Millionen für Schlösser und Parks in MV

Nach umfangreichen Bauarbeiten an den Schlössern wird 2016 vor allem geplant und untersucht.

Das Schloss von Ludwigslust wird auch als „Versailles des Nordens" bezeichnet.
Jens Büttner Das Schloss von Ludwigslust wird auch als „Versailles des Nordens" bezeichnet.

In die landeseigenen Schlösser und Parks in Mecklenburg-Vorpommern sollen in diesem Jahr rund 5,7 Millionen Euro investiert werden. Das ist deutlich weniger als in den beiden vorangegangenen Jahren, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorgeht. „Zum größten Teil werden zunächst Planungen und Voruntersuchungen durchgeführt“, sagte Ministeriumssprecher Stefan Bruhn zu den Plänen.

Auf die Schlösser und Gärten in Neustrelitz, Binz (Jagdschloss Granitz), Güstrow, Hohenzieritz, Klütz (Schloss Bothmer), Ludwigslust und Mirow entfallen von der Summe vier Millionen Euro. Sie stammen zum großen Teil aus EU-Töpfen. Für das Schloss Schwerin sind demnach 1,7 Millionen Euro Landesmittel veranschlagt. Im vergangenen Jahr standen für die Schlösser des Landes 17,6 Millionen Euro bereit, im Jahr davor waren es 25 Millionen Euro. Seit 1990 investierte das Land den Angaben zufolge etwa 260 Millionen Euro in die Sanierung der Schlösser und Parks.

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