Schiffbau:

Asiaten kaufen Nordic Yards in Mecklenburg-Vorpommern

Der Schiffbau in MV wird demnächst aus Asien gesteuert. Damit ist die Zukunft der drei Standorte anscheinend gesichert.

Die Volkswerft in Stralsund gehört mit zum Verbund Nordic Yards.
Stefan Sauer Die Volkswerft in Stralsund gehört mit zum Verbund Nordic Yards.

Der asiatische Genting-Konzern baut sein Engagement in deutsche Schiffbaustandorte massiv aus. Nach dem Erwerb der Bremerhavener Lloyd-Werft verkündete Genting am Mittwoch in Hong Kong die Übernahme der drei Werften von Nordic Yards in Wismar, Warnemünde und Stralsund.

Als Preis nannte Genting die Summe von 230,6 Millionen Euro. Gemeinsam mit der im Vorjahr erworbenen Llyod-Werft Bremerhaven sollen die drei Standorte in Mecklenburg-Vorpommern die globale Kreuzfahrtstrategie des Konzerns für das nächste Jahrzehnt sichern.

Konzern erhofft sich zehn Jahre Sicherheit

„Das schnelle Wachstum der weltweiten Kreuzfahrtbranche, besonders in China, hat die Auftragsbücher für Kreuzfahrtschiffe auf ein Allzeit-Hoch gebracht“, sagte der Vorstandschef von Genting Hong Kong, Tan Sri Lim Kok Thay. Die Akquisitionen seien für Genting strategisch wichtig.

Durch den Erwerb der Werften solle sicher gestellt werden, dass Genting in den nächsten zehn Jahren die erforderlichen neuen Kreuzfahrtschiffe fristgerecht und kosteneffizienter bauen könne. Der Genting-Chef verwies auf die lange Tradition und die Effizienz in Deutschland beim Bau hochqualitativer und innovativer Kreuzfahrtschiffe und Großjachten.

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