Jugendherberge auf Rügen:

Land eröffnet 20. Notunterkunft

Die Mehrzweckhalle der Jugendherberge in Prora ist als Notunterkunft für Flüchtlinge hergerichtet worden. Am Mittwoch trafen dort 51 Menschen ein.

Stefan Sauer Bis Ende Oktober will zunächst das Land die Mehrzweckhalle an der Jugendherberge als Notunterkunft nutzen, diese soll 150 Plätze bieten. Die Jugendherberge Prora auf Rügen mit rund 400 Betten soll dann vom 1. November 2015 bis zum 28. Februar 2016 als Flüchtlingsunterkunft belegt werden. Die Jugendherberge Prora war 2011 in einem der Blöcke der von den Nationalsozialisten einst als "Kraft durch Freude"-Seebad geplanten Mega-Anlage eröffnet worden.

Aufgrund der weiterhin hohen Zahl neu ankommender Flüchtlinge müssen in Mecklenburg-Vorpommern immer mehr Menschen in Notunterkünften untergebracht werden. Die zwanzigste ist jetzt in der Mehrzweckhalle der Jugendherberge Prora auf Rügen eröffnet worden. In der Halle mit 150 Betten trafen am Mittwoch 51 Personen ein, wie eine Sprecherin des Innenministeriums am Donnerstag in Schwerin sagte. Landesweit leben in Notunterkünften derzeit rund 3600 Menschen, in den Erstaufnahmestellen in Horst bei Boizenburg und in Schwerin-Stern Buchholz noch einmal knapp 1200.

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