Pfingst-Staus erwartet:

Leichte Entspannung an maroder A19-Brücke

Einspurig, Höhenbegrenzung und eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern: Die Petersdorfer Brücke ist zum Nadelöhr geworden. Bisher rollte der Verkehr gut, doch zu Pfingsten rechnet die Polizei mit Staus.

Bernd Wüstneck Nur noch Pkw haben freie Fahrt über die Petersdorfer Brücke.

Kurz vor der Reisewelle zu Pfingsten haben sich  Lkw- und Busfahrer weitgehend auf die Sperrung der Petersdorfer Brücke (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) der Autobahn 19 Berlin-Rostock eingestellt. Seit dem Aufbau der Höhen- und der engen Seitenbegrenzungen vor zehn Tagen gab es drei Fälle, bei denen Kleintransporter und Campingfahrzeuge die Begrenzungen beschädigten, wie ein Polizeisprecher am Freitag in Güstrow sagte. Wegen der nur einspurigen Verkehrsführung und Richtgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometer erwartet die Polizei allein durch den Pkw-Verkehr zur Ostsee Staus zwischen den Abfahrten Röbel und Malchow nach Norden. Die Beamten sichern die Zufahrt zur Brücke seit Tagen, unter anderem mit Geschwindigkeitsmessungen.

Die Begrenzungen - die Brücke darf nur bis 3,5 Tonnen Gewicht befahren werden - sind laut Schweriner Verkehrsministeriums nötig, um das marode Brückenbauwerk zwischen den Abfahrten Waren und Malchow zu schützen. Da Tausende Lkw-Fahrer anfangs die Umleitungen ignorierten, wurden erstmals im Nordosten auf einer Autobahn solche statischen Begrenzungen aufgestellt.

Bei weiteren Erschütterungen durch Schwerlastverkehr drohten irreparable Schäden und somit eine völlige Brückensperrung, hieß es.

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