Frauen aus Neubrandenburg betroffen:

Mann wegen wiederholtem Kindesmissbrauch vor Gericht

Wegen teils schweren sexuellen Kindesmissbrauchs und Verstößen gegen gerichtliche Auflagen wird einem bereits mehrfach verurteilten Mann in Schwerin vor Gericht der Prozess gemacht.

Vor dem Schweriner Landgericht muss sich der 36-Jährige verantworten. Ihm droht die Sicherheitsverwahrung.
Bernd Wüstneck Vor dem Schweriner Landgericht muss sich der 36-Jährige verantworten. Ihm droht die Sicherheitsverwahrung.

Die Anklage wirft ihm vor, über eine Internetplattform Kontakt zu alleinerziehenden Müttern aufgenommen und sie an ihren Wohnorten in Neubrandenburg und Neustadt/Glewe mehrmals besucht zu haben. Während dieser Besuche soll es zu sexuellen Handlungen an drei Kindern gekommen sein.

Dem 36-Jährigen droht jetzt die Sicherungsverwahrung. Sein Prozess hat am Donnerstag vor dem Landgericht begonnen. Für den Prozess waren zunächst sechs Termine angesetzt.

Der Mann war nach Angaben eines Gerichtssprechers zuletzt 2013 verurteilt worden. Zwei Jahre später kam er frei, seine Führungsaufsicht sollte bis 2020 dauern. Unter anderem war ihm vom Gericht untersagt worden, seinen Wohnort Berlin zu verlassen und sich an Orten aufzuhalten, die regelmäßig von Kindern und Jugendlichen frequentiert werden. Dagegen soll er verstoßen haben.

 

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