Sigmund Jähn in Neubrandenburg:

Mecklenburg als Mekka der Raumfahrt

Die einen kommen wegen der bekannten Astronauten, die anderen wegen des Raumschiffs "Orion". Die 30. Tage der Raumfahrt haben für fast jeden was zu bieten.

Die Orion-Kapsel, das neue bemannte Raumschiff der NASA, soll im Jahr 2017 einsatzbereit sein.
NASA Die Orion-Kapsel, das neue bemannte Raumschiff der NASA, soll im Jahr 2017 einsatzbereit sein.

Schon lange war kein Mensch mehr auf dem Mond und der Mars ist auch immer noch weit weg. Wann sich das endlich ändern wird, können Besucher der 30. Tage der Raumfahrt am kommenden Wochenende quasi aus erster Hand in Neubrandenburg erfahren. Der Vortrag der Kommunikationsdirektorin des Orion-Programms der amerikanischen Raumfahrtbehörde Nasa, Barbara Zelon, gehört für Uwe Schmaling, dem Organisator der Tage der Raumfahrt, zu den unbestrittenen Höhepunkten der Veranstaltung. Denn „Orion“ ist der Name eines neuen Raumschiffs, das in Zukunft die ganz langen Kanten durch den Weltraum bewältigen soll.

Doch auch die anderen Punkte des Programms werden wieder Fachleute aus der gesamten Bundesrepublik anlocken, ist sich Schmaling sicher. Aber auch Besucher aus der näheren Umgebung sind willkommen, denn obwohl hochkarätige Gäste erwartet werden, sollen die Vorträge populär-wissenschaftlich sein, verspricht Schmaling.

Italienischer Astronaut berichtet von seiner Mission

Als einer dieser ganz speziellen Gäste wird am Sonnabend in Neubrandenburg der erste Deutsche im All, Sigmund Jähn, erwartet. Der wir auch schon am Tag zuvor in Peenemünde einen Vortrag über die deutschen Beiträge zu Raketenentwicklung und bemannter Raumfahrt halten. Denn neu ist im 30. Jahr der Tage der Raumfahrt, dass sie nicht nur in der Vier-Tore-Stadt stattfinden. So werden bereits am Donnerstag rund 100 Schüler im School_Lab des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt in Neustrelitz ihre Projekte vorstellen, die zum Teil an einem außerirdischen Funk-Projekt beteiligt waren. Außerdem wird der italienische Raumfahrer Paolo Nespoli über seine Missionen berichten.

Die Nähe zu Peenemünde, das gern als Wiege der Raumfahrt bezeichnet wird, ist es laut Uwe Schmaling auch, die Neubrandenburg als Ort für eine solche Veranstaltung qualifiziert. Außerdem werde in der Stadt am Tollense-see auch das Fachmagazin „Raumfahrt Concret“ herausgegeben.

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