Aktionsbündnis gegen Windräder:

Mehr als 15 000 Unterschriften für größere Abstände zu Windrädern

In kaum zehn Wochen haben Windkraftkritiker kräftig Unterschriften für eine Volksinitiative gesammelt. Es geht vor allem um die Abstände von Windrädern zu Wohnorten und auch zur Küste. Nach der Übergabe ist der Landtag an der Reihe.

Windräder sind umstritten. Immer wieder formieren sich Bürgerbündnisse gegen weitere Exemplare oder einen zu geringen Abstand voneinander.
Patrick Pleul Windräder sind umstritten. Immer wieder formieren sich Bürgerbündnisse gegen weitere Exemplare oder einen zu geringen Abstand voneinander.

Das Aktionsbündnis von Windkraftgegnern „Freier Horizont“ hat nach eigenen Angaben in zehn Wochen mehr als die notwendigen 15 000 Unterschriften für eine Volksinitiative gesammelt. Ziel ist es, in Mecklenburg-Vorpommern die Mindestabstände von Windenergieanlagen zu Wohnhäusern und zur Küste zu vergrößern. Dafür ist eine Änderung der Landesbauordnung notwendig.

Die Windkraftkritiker wollen die Unterschriftenlisten an diesem Mittwoch in Schwerin an Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider übergeben, teilte der Vorsitzende des Bündnisses, Norbert Schumacher, am Samstag mit.

120 000 Unterschriften sind für ein Volksbegehren nötig

Die Volksinitiative ist nach Ankündigung Schumachers der erste Schritt auf dem Weg zu einem Volksentscheid. Parallel zur Volksinitiative war im April ein Volksbegehren zur Änderung der Landesbauordnung und des Landesplanungsgesetzes gestartet worden.  Für ein Volksbegehren sind 120 000 Unterschriften nötig.

Das Aktionsbündnis kritisiert, dass der Landtag mit der Zustimmung zum Landesenergiekonzept den Weg freigemacht hat, das Bundesland zu einem „gigantischen Industriestandort für Windkraftanlagen“ umzugestalten.

 

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