Belastungsgrenze erreicht:

Mehr Demos, weniger Streifen: Ist die Sicherheit in Gefahr?

Rechte Aufmärscheund Gegenaktionen: Die zunehmende Zahl von Kundgebungen wegen der Flüchtlingspolitik verschärfen die ohnehin angespannte Lage bei der Polizei. Die eingesetzten Beamten fehlen auf den Revieren vor Ort.

Die Belastungen für Polizisten steigen immer weiter. Eine Demo gibt quasi der nächsten die Klinke in die Hand. Foto: Bernd Wüstneck
Bernd Wüstneck Die Belastungen für Polizisten steigen immer weiter. Eine Demo gibt quasi der nächsten die Klinke in die Hand. Foto: Bernd Wüstneck

Die Beamten der Landespolizei kommen nicht zur Ruhe: „Wir hasten von Demo zu Demo. Unsere Belastungsgrenze ist überschritten“, sagt der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in MV, Christian Schumacher.

Die Demonstrationen aufgrund der Flüchtlingspolitik verschärften die angespannte Personalsituation bei der Polizei. Viele Kollegen aus den Revieren würden bei den Demos eingesetzt. Die Folge: „Diese Beamten fehlen dann für den normalen Streifendienst vor Ort“, so Schumacher.

Allerorten Demonstrationen

Erstmals bestätigte jetzt auch die Führungsspitze der Polizei selbst den akuten Engpass: „Die Polizei im Präsidium Neubrandenburg ist stark belastet“, räumt Polizeipräsident Wilfried Kapischke ein. Diese Situation werde auch für längere Zeit anhalten, wenn es nicht mehr Personal gäbe.

Allein im Oktober hat das Innenministerium in Schwerin 36 Demonstrationen von Asylgegnern und -kritikern gezählt. In den kommenden drei Wochen will Mvgida mindestens sieben Mal demonstrieren.

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