Pläne der Landespolitik:

Mehr Deutschunterricht an den Grundschulen

Damit SPD und CDU künftig gemeinsam in MV regieren können, müssen die Parteien einen Koalitionsvertrag unterschreiben. Aus dem sind nun erste Themen bekannt geworden.

Eine Stunde mehr Deutsch sollen Grundschüler in Mecklenburg-Vorpommern künftig auf ihrem Stundenplan haben.
Z1022 Patrick Pleul Eine Stunde mehr Deutsch sollen Grundschüler in Mecklenburg-Vorpommern künftig auf ihrem Stundenplan haben.

An den Grundschulen in Mecklenburg-Vorpommern wird es künftig eine Stunde mehr Deutschunterricht geben. Zudem übernimmt das Land auch in Rostock und Schwerin die Kosten für die Schülerbeförderung und stellt damit die Schüler in den kreisfreien Städten ihren Altersgefährten in den Landkreisen gleich. Dort erfolgt die Fahrt zur zuständigen Schule bisher schon kostenfrei.

Diese beiden Punkte seien Teil des Koalitionsvertrags, über den SPD und CDU derzeit verhandeln, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) am Mittwoch in Schwerin. Noch keine endgültige Verständigung gab es zur weiteren Umsetzung der umstrittenen Theaterreform. „Der Weg steht nicht infrage. Wir wollen aber noch klären, ob auch alles gut berechnet ist“, sagte Innenminister Lorenz Caffier (CDU). Die beiden Politiker sind die Verhandlungsführer ihrer Parteien.

Mit den Themen Agrar und Umwelt setzen sie in Mecklenburg-Vorpommern am Mittwoch in Schwerin ihre Koalitionsverhandlungen fort. Wegen der nur schwach ausgeprägten Industrie kommen Land- und Ernährungsgüterwirtschaft im Nordosten besondere Bedeutung zu.

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