Winterwetter:

Mehrere schwere Unfälle in Mecklenburg

Schnee, Glätte, Sturm: Eine Tote und fünf Schwerverletzte sind die traurige Bilanz zahlreicher Winterunfälle seit Freitagabend.

Mehrere Personen wurden in der Nacht bei Unfällen verletzt.
Nicolas Armer Mehrere Personen wurden in der Nacht bei Unfällen verletzt.

Auf glatter Fahrbahn ist nahe Rostock eine 23-jährige Autofahrerin bei einem Unfall auf dem Standstreifen ums Leben gekommen. Die Frau wartete am Freitagabend auf der Autobahn 20 in ihrem stehenden Wagen, weil sie zuvor bereits einen Unfall gehabt hatte. Da prallte ein zweites Auto gegen ihres, wie die Polizei in Rostock in der Nacht zum Samstag mitteilte. Der 22-jährige Fahrer hatte bei Glätte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Der Mann und seine drei Mitfahrer wurden schwer verletzt. Die Frau starb wenig später im Krankenhaus.

Bei Schnee- und Graupelschauern überschlug sich auf der Autobahn 19 am Freitagabend nördlich von Malchow (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ein Auto. Nach Polizeiangaben verletzte sich der 26-jährige Beifahrer bei dem Unfall schwer. Die 32 Jahre alte Fahrerin war laut Polizei womöglich zu schnell unterwegs und wurde bei dem Überschlag leicht verletzt.

Unweit dieses Unfalls in Fahrtrichtung Berlin ereigneten sich auf der Autobahn 19 etwa zeitgleich zwei weitere Verkehrsunfälle. Zwei Menschen wurden leicht verletzt, nachdem ein Autofahrer in Fahrtrichtung Rostock bei schlechter Witterung mit seinem Auto ins Schleudern geraten und mit der Mittelleitplanke kollidiert war.

Insgesamt mussten Polizei und Feuerwehr im östlichen Mecklenburg-Vorpommern in der Nacht zum Samstag zu neun Unfällen ausrücken, die sich wegen des schlechten Wetters ereignet hatten. Sieben Mal musste die Polizei wegen umgestürzter Bäume, größerer Äste, Bauzäune oder Barken kommen, die den Verkehr behinderten.

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