Klinik vor dem Aus:

Ministerium prüft Schließung von Kinderstation

Die Kinderklinik in Anklam soll geschlossen werden. Nun prüft das Sozialministerium die Angelegenheit.

Wie es nun mit der Kinderklinik weitergehen wird, prüft derzeit das Ministerium.
Arno Burgi Wie es nun mit der Kinderklinik weitergehen wird, prüft derzeit das Ministerium.

Das Schweriner Sozialministerium prüft einen Antrag zur Schließung der Kinderstation im Krankenhaus Anklam. Wie ein Ministeriumssprecher am Mittwoch sagte, will die Universitätsmedizin Greifswald die Station mangels Auslastung ab 1. Oktober schließen. Die medizinische Versorgung von Kindern in der Region ist laut Uniklinik durch die Kinderkliniken in Greifswald, Wolgast, Pasewalk (Kreis Vorpommern-Greifswald) und Neubrandenburg aber sichergestellt. Eine Entscheidung soll nach Gesprächen mit allen Seiten bis Anfang Oktober im Ministerium fallen.

Die Kinderstation in Anklam mit 13 Betten stand schon vor zehn Jahren vor dem Aus. Damals übernahm die Universitätsmedizin auf Drängen des Sozialministeriums die Station, die schon mehrfach tageweise geschlossen war. Sie gehört zu einem Krankenhaus des privaten Betreibers Ameos (Ueckermünde) mit den Abteilungen Chirurgie, Inneres, Gynäkologie und Geburtshilfe, die auch weiter erhalten bleiben sollen. In Anklam leben rund 12 800 Einwohner.

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