30-Jähriger tötete Ex-Freundin:

Muss der Mörder aus Rostock zwölf Jahre hinter Gitter?

Er hat seine Ex-Freundin und Mutter seiner kleinen Tochter erst gewürgt und dann mit mehreren Messerstichen getötet. Jetzt droht dem Rostocker eine lebenslange Haftstrafe.

Der 30-Jährige Mörder aus Rostock muss sich auf eine lange Haftstrafe gefasst machen.
Bernd Wüstneck Der 30-Jährige Mörder aus Rostock muss sich auf eine lange Haftstrafe gefasst machen.

Im Prozess vor dem Landgericht Rostock gegen einen 30-Jährigen wegen des Mordes an seiner früheren Lebensgefährtin wird am Donnerstag das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft hatte es in ihrem Plädoyer als erwiesen angesehen, dass der Mann Ende April im Rostocker Stadtteil Lütten Klein die 23 Jahre alte Frau und Mutter der gemeinsamen Tochter zunächst gewürgt und dann mit mehreren Stichen in Bauch, Rücken und Hals getötet hatte. Das Motiv sei gekränkte Eitelkeit gewesen. Die Staatsanwaltschaft forderte eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes. Die Verteidigerin plädierte dagegen auf Totschlag und forderte zwölf Jahre Haft. Am ersten Prozesstag hatte der Mann gestanden, die junge Frau getötet zu haben.

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