Handel mit Drogen:

Mutmaßliche Rauschgiftdealer in Schwerin vor Gericht

Regelmäßig soll der junge Mann im Zug Drogen aus Hamburg herangeschafft haben, um sie dann in der Schweriner Region weiterzuverkaufen. Im Februar wurde er dabei von Zöllnern erwischt.

Vor dem Schweriner Landgericht müssen sich zwei Männer wegen dem Handel mit Drogen verantworten.
Jens Büttner Vor dem Schweriner Landgericht müssen sich zwei Männer wegen dem Handel mit Drogen verantworten.

Am Schweriner Landgericht hat am Montag der Prozess gegen zwei Männer begonnen, die im Februar bei einer Beschaffungsfahrt mit etwa fünf Kilogramm Marihuana erwischt und festgenommen worden waren. „Das beschlagnahmte Rauschgift entspricht dem 78-Fachen jener Menge, die als Obergrenze für geringe Mengen angesehen wird“, sagte der Vertreter der Anklagebehörde.

Da die beiden 27 und 28 Jahre alten Männer aus Schwerin und Grabow bei ihrer Festnahme neben den Drogen auch Sprühflaschen mit Reizgas bei sich getragen hätten, drohten ihnen Haftstrafen von nicht unter fünf Jahren.

Den Ermittlungen zufolge hatte der vorbestrafte Mann aus Schwerin regelmäßig Drogen bezogen, um sie in der Region südlich von Schwerin zu verkaufen. Insgesamt elf Straftaten werden ihm zur Last gelegt.

Angeklagter nimmt selbst Drogen

Dagegen gab der 27-Jährige, der nach eigenen Angaben zwar Drogen konsumiert, aber nie damit gedealt hat, bereitwillig Auskunft. Behütet aufgewachsen in dörflicher Umgebung, sei er schon mit 13 Jahren erstmals mit Drogen in Berührung gekommen. Weshalb er im Februar mit im ICE Hamburg-Berlin saß, blieb zunächst offen.

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