Erneuerbare Energien:

MV ist Schlusslicht bei Solarkraft-Nutzung

Wie weit Mecklenburg-Vorpommern hinter anderen Bundesländern zurück liegt, hat die Agentur für Erneuerbare Energien jetzt vorgerechnet.

Auf einem Bauernhaus in Plüschow gibt es bereits Solarzellen, doch sie sind in MV selten.
Jens Büttner Auf einem Bauernhaus in Plüschow gibt es bereits Solarzellen, doch sie sind in MV selten.

Wunsch und Wirklichkeit klaffen bei der Nutzung der Sonne zur Stromerzeugung in Mecklenburg-Vorpommern weit auseinander. Einer jetzt veröffentlichten Umfrage zufolge würden 80 Prozent der Menschen im Nordosten Solaranlagen auf Dächern für den Ausbau der Ökostromproduktion bevorzugen. Doch gemessen am Flächenpotenzial ist Mecklenburg-Vorpommern bei der Solarkraft- Nutzung bundesweit Schlusslicht und damit „Entwicklungsland“. Wie die Agentur für Erneuerbare Energien in Berlin mitteilte, beträgt im Nordosten die installierte Leistung 61,1 Kilowatt je Quadratkilometer. In Bayern und Baden-Württemberg ist die Quote zweieinhalb Mal so hoch.

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Kommentare (1)

Dafür haben wir uns die Gegend mit Windkrafträdern zugestellt, da sind dann wieder die Bayern Entwicklungsland (oder in der Gegend). ;-)