Pegida-Ableger:

Mvgida demonstriert in Stralsund

Die islamkritische Mvgida-Bewegung setzt ihre Protestaktionen in Mecklenburg-Vorpommern fort. Sie hat ihre Anhänger nur nach Stralsund gerufen und zieht damit offenbar Konsequenzen aus den vergleichsweise geringen Teilnehmerzahlen in der vergangenen Woche.

In Stralsund demonstrierten am vergangenen Montag Gegner mit einer Blockade  gegen den Aufmarsch der MVgida. Die islamkritische Mvgida-Bewegung setzt ihre Protestaktionen in Mecklenburg-Vorpommern diesen Montag for
Stefan Sauer In Stralsund demonstrierten am vergangenen Montag Gegner mit einer Blockade gegen den Aufmarsch der MVgida. Die islamkritische Mvgida-Bewegung setzt ihre Protestaktionen in Mecklenburg-Vorpommern diesen Montag fort.

Die islamkritische Pegida-Bewegung will am Montag (18.30 Uhr) auch in Mecklenburg-Vorpommern demonstrieren. Anders als noch eine Woche zuvor hat der regionale Veranstalter Mvgida nur noch zu einem "Abendspaziergang" in Stralsund aufgerufen. Zur Begründung erklärte Mvgida, die organisatorischen Kräfte bündeln zu wollen. Parallel dazu wurden eine Gegendemonstration und sechs Mahnwachen in Stralsund angemeldet. Zur Gegendemonstration (17.30) wird nach Veranstalterangaben Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) erwartet. Die Polizei hatte alle Versammlungsteilnehmer zu einer friedlichen Meinungskundgabe aufgerufen.

Keine Route durch die Innenstadt

Im Gegensatz zur Vorwoche darf Mvgida wegen der früheren Anmeldung der Gegendemonstration durch die Grünen nicht mehr durch die Innenstadt laufen. Die Islam- und Asylkritiker demonstrieren in einem anderen Stadtviertel auf einer von den Ordnungsbehörden verkürzten Route. Experten gehen davon aus, dass Mvgida maßgeblich von Rechtsextremisten dominiert wird.

Nach Angaben der Ordnungsbehörden hat Mvgida für seine Veranstaltung rund 550 Teilnehmer angemeldet. Für die Gegendemonstration und die Mahnwachen wird mit insgesamt bis zu 2500 Menschen gerechnet. In der vergangenen Woche hatte Mvgida landesweit in Stralsund und Schwerin rund 600 Menschen mobilisiert. Zu den Gegenveranstaltungen kamen landesweit mehr als 3000.

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