Gute Vorsätze im Januar:

Nach drei Vierteln wird ernst gemacht

Fünf Nordkurier-Reporter versuchen ohne Fleisch, Zucker, Serien und dafür mit mehr Sport und Selbstgekochtem durch den Januar zu kommen. Das gelingt ihnen nicht immer.

Diesem fleischlosen Stillleben gab Matthias den traurigen Titel "Phantomschmerz".
privat Diesem fleischlosen Stillleben gab Matthias den traurigen Titel "Phantomschmerz".

Matthias: Die meisten Dinge lernt man ja erst zu schätzen, wenn man sie gerade nicht hat oder haben kann. Eine Bockwurst zum Beispiel. Ein Fleischprodukt, um das uns die halbe Welt mit Mostrich und mit Recht beneidet. Und dann steht da dieser Typ in der Tankstelle und schlingt das tolle Teil so nebenbei herunter, während er an seinem Smartphone herumspielt. Das nenne ich mal respektlos und beiße zornig in mein Käsebrötchen.

Sarah: Das fernsehfreie Leben – ein Abenteuer! In der vergangenen Woche war ich im Naturkundemuseum, bei einer Lesung und beim Zumba. Ich habe (fast) den kompletten Wikipedia-Artikel über Elvis Presley gelesen und hatte endlich mal wieder Zeit für einen Freund, den ich seit Monaten nicht mehr gesehen habe. Mein Verdacht: Mit Netflix-Verpflichtungen wäre nur die Hälfte davon möglich gewesen. Obwohl – so langsam hätte ich nichts dagegen, es mir mal wieder bei einem Fernsehabend gemütlich zu machen.

Robert: Ich habe mehr Zeit mit Sport gucken verbracht, als selbst tätig zu werden. Die Sportereignisse überschlagen sich derzeit einfach. Dabei habe ich mich eigentlich immer ganz gut gefühlt, nachdem ich aktiv war. 

Claudia: Diese Woche bin ich auf den Pfad der Tugend zurückgekehrt. Jeden Abend gab es etwas Selbstgemachtes. Das Einkaufen und Kochen wird langsam zur Routine. Am Dienstag hat allerdings mein Mitbewohner die Essenszubereitung übernommen. Das war auch mal schön!

Friederike: Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber: Ich kann Stullen nicht mehr sehen! Tagein tagaus nehme ich mir Brote mit zur Arbeit, da ich erstens nichts Warmes kaufen kann, weil da garantiert Zucker drin ist (zum Beispiel in Tomatensoße für lecker Nudeln). Und weil ich zweitens leider auch zu faul bin, mir was vorzukochen (da sollte ich mich wohl mal mit Claudia zusammentun). Ansonsten komme ich ganz gut mit dem Süßigkeiten-Verzicht aus. Wäre da nicht der Artikel, den ich neulich gelesen habe: Fruchtzucker macht dick. Jetzt schmeckt der Apfel als Ersatz für den Schokoriegel leider doch nicht mehr so lecker.

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Robert: So sieht mein heutiger #sport aus. #handballem #gerswe #sportfrei #couchpotato #vorsatz2016 #thisishowiroll

Ein von Die Ernstmacher (@dieernstmacher) gepostetes Foto am

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