Einen klaren Favoriten gibt es nicht:

Neubrandenburger wählen neuen Oberbürgermeister

54 000 Wähler sind in Neubrandenburg aufgerufen, unter sechs Bewerbern einen neuen Oberbürgermeister für die drittgrößte Stadt des Landes zu bestimmen. Einen klaren Favoriten gibt es nicht.

Bernd Wüstneck Die Wahl ist notwendig, weil der langjährige Amtsinhaber Paul Krüger (CDU) sein Amt 2015 aus Altersgründen aufgibt.

Erste Oberbürgermeisterwahl des Jahres im Nordosten: In Neubrandenburg waren am Sonntag 54 000 Wahlberechtigte bei regnerischen Wetter aufgerufen, einen neuen Oberbürgermeister zu bestimmen.

Als Nachfolger für den altersbedingt ausscheidenden Amtsinhaber Paul Krüger (CDU) haben sich eine Frau und fünf Männer beworben. Für die CDU will Diana Kuhk als erste Frau das Oberbürgermeisteramt erobern, die Linke schickt den Landtagsabgeordneten Torsten Koplin, die SPD Michael Stieber und die Liberalen Manfred Pawlowski ins Rennen. Als Einzelkandidaten treten Stadtvertreter Michael Nötzel und der Kabarettist Silvio Witt an.

Einen klaren Favoriten gibt es nicht. Es wird mit einer Stichwahl am 15. März gerechnet. Neubrandenburg ist mit knapp 65 000 Einwohner die drittgrößte Stadt im Nordosten.

Der 64-jährige Krüger, ehemaliger Bundesforschungsminister, war 14 Jahre im Amt. Im April will die CDU auch die Oberbürgermeisterämter in Greifswald und Stralsund verteidigen. Außerdem werden in 15 weiteren Städten die Verwaltungschefs neu gewählt.

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