Mann spuckt Blut:

Notruf auf hoher See

Innere Blutungen, aber weit und breit kein Arzt. Auf der Ostsee erlitt ein 61-Jähriger einen heftigen Zusammenbruch.

Im Warnemünder Hafen legte eine Fähre an. Ein Passagier musste dringend medizinisch versorgt werden.
Stefan Sauer Im Warnemünder Hafen legte eine Fähre an. Ein Passagier musste dringend medizinisch versorgt werden.

Ein Alptraum: Während einer Schiffahrt bekommt man plötzlich starke Schmerzen. Weit und breit kein Hafen in Sicht. So ging es am Donnerstag einem 61-Jährigen Crew-Mitglied der schwedischen Fähre "Huckleberry Finn".

Die Crew bat bei der Seenotleitstelle in Bremen um Hilfe. Bundespolizisten auf dem Einsatzschiff "Bad Düben" aus Neustadt/Holstein hörten den Funkspruch mit und boten ihre Hilfe an. Mit einem Kontrollboot gingen zwei Beamte an Bord der Fähre und stabilisierten den Mann. Weil er nicht auf ein anderes Schiff verlegt werden konnte, lief die Fähre den Hafen von Warnemünde an. Dort wurde der Mann von Notarzt und Krankenwagen in Empfang genommen.

Der 61-Jährige musste sich den Angaben zufolge vor einigen Wochen einer Magenoperation unterziehen und spuckte am Donnerstag plötzlich Blut.

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