Wohin steuert die AfD in MV?:

Partei-Spaltung lässt AfD-Landesverband kalt

National-konservativ oder wirtschaftsliberal? Petry oder Lucke? In MV muss sich die AfD da nicht lange besinnen. Der Nordkurier hat einem der beiden Landeschefs auf den Zahn gefühlt, beispielsweise zum Thema Asyl.

Macht sich die AfD im Land auf zu neuen Ufern? Nein, sagt Landessprecher Leif-Erik Holm.
Stefan Sauer Macht sich die AfD im Land auf zu neuen Ufern? Nein, sagt Landessprecher Leif-Erik Holm.

National-konservativ oder wirtschaftsliberal? Petry oder Lucke? In MV muss sich die Alternative für Deutschland (AfD) da nicht lange besinnen. „Auf Dauer wird es keine zwei Parteien geben. Eine Neugründung durch Lucke hat keine Chance, sie wird sich pulverisiere.“, sagte jetzt AfD-Landesvorsitzender Leif-Erik Holm gegenüber dem Nordkurier. Seinen Angaben nach hat es nach dem Machtkampf an der Spitze der Bundespartei, den Lucke gegen die sächsische Landesvorsitzende Frauke Petry verloren hatte, in MV keine nennenswerten Austritte gegeben. Insgesamt zählt die Nordost-AfD 350 Mitglieder.

Mit Blick auf die Landtagswahlen 2016 ist die AfD trotz Konkurrenz am rechten Rand durch MVgida und NPD aber optimistisch. Holm: „Das Thema Asyl steht bei uns im Mittelpunkt, weil es aktuell akut ist. Wir sind aber nicht nur eine konservative Partei, sondern auch eine liberale.“ Pegida sei kein natürlicher Partner der AfD und mit radikalen Kräften mache man schon gar nicht gemeinsame Sache, sagte er auf die Frage, ob man vielleicht gemeinsame Kandidaten aufstellen werde. Die AfD fordere ein Einwanderungsgesetz und dass die geltenden Gesetze konsequent angewandt werden - beispielsweise bei Abschiebungen.

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