Unsere Leser haben gewählt:

Penzliner Kameraden sind „Feuerwehr des Jahres“

Das war ein Start-Ziel-Sieg: Die Penzliner Wehr erkämpft souverän den Titel. Das Preisgeld soll der Jugend zugute kommen.

Die Freude bei Wehrführer Uwe Goldenbaum ist riesig. Er und seine Kameraden sind die besten und können sich mit einem besonderen Titel schmücken: Die Wehr aus „Punschendörp“ wurde von den Lesern des Nordkurier und Uckermark Kurier in einer Online-Abstimmung zur „Feuerwehr das Jahres“ gekürt. Damit haben sich die Penzliner gegen neun andere Wehren durchgesetzt, die es in die Endrunde geschafft hatten. „Der Wettbewerb ist eine tolle Idee. Wir und die Teilnehmer der anderen Wehren konnten zeigen, wie viel wir leisten, und das geht weit über das Brändelöschen hinaus“, sagte Goldenbaum.

Der zweite Platz geht an:

Auf Platz zwei wurde die Wehr aus Sponholz-Rühlow gewählt, gefolgt von der Feuerwehr Schloen (Platz drei). Die Mediengruppe Nordkurier hat den Leser-Wettbewerb erstmals veranstaltet und stellt die Geld-Förderpreise Höhe von 1000 (Platz eins), 500 (Platz zwei) und 250 Euro (Platz drei) zur Anerkennung der Leistung freiwilliger Feuerwehren bereit. Anders als bei den üblichen Leistungsschauen stimmten bei diesem Feuerwehr-Wettbewerb die Menschen in der Region über ihre Helfer ab. 46 Feuerwehren zwischen Ahlbeck und Gramzow stellten sich über drei Wochen lang im Internet zur Abstimmung. 53 000 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren im Land zu informieren.

Ein emotionaler Wettbewerb

„Zu Beginn des Wettbewerbs gab es die Befürchtung, dass nur die größten Wehren gut abschneiden würden“, sagt Simon Kaatz, stellvertretender Chefredakteur des Nordkurier. Dass am Ende kleinere Einheiten Siegprämien geholt haben, sei „ein Beweis dafür, dass die Kameradschaft und die Verbundenheit mit der Bevölkerung hier bei uns im Nordosten“ besonders ausgeprägt seien.
Am Ende zogen zehn Ortsfeuerwehren ins Finale ein, in dem nur noch mit persönlicher E-Mail abgestimmt werden durfte. „Dies war ein emotionaler Wettbewerb“, bilanziert Nicolas Mezou von der Kölner Agentur Social Value, die für die ordnungsgemäße Durchführung des Wettbewerbs verantwortlich war. Solch ein hohes Engagement der Feuerwehren habe er selten erlebt. Besonders knapp ging das Rennen für die Gnoiener Kameraden aus. Sie wurden am letzten Tag überholt und landeten ganz knapp auf Rang vier.

Mehr Informationen unter:
www.feuerwehr-des-jahres.de