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Anglern stehen höhere Beiträge bevor

Auf der jährlichen Delegiertenversammlung des Landesanglerverbandes sollen heiße Eisen angepackt werden. Unter anderem geht es um ein Fanglimit.

Die Mitgliedsbeiträge für den Landesanglerverband sollen steigen.
Ingo Wagner Die Mitgliedsbeiträge für den Landesanglerverband sollen steigen.

Die 43 000 Mitglieder des Landesanglerverbandes sollen mehr zahlen: Geht es nach dem Willen des Vorstandes, steigt der Jahresbeitrag von derzeit 14 auf dann 17 Euro für Erwachsene. Ein entsprechender Antrag soll bei der Landesdelegiertenkonferenz am Wochenende in Linstow beschlossen werden, sagte Verbandspräsident Karl-Heinz Brillowski gegenüber dem Nordkurier.

Grund für die erste Erhöhung seit drei Jahren sei, dass auch der deutsche Dachverband der Angler die an ihn abzuführenden Beiträge von zwei auf drei Euro je Mitglied angehoben habe.

Auf der Delegiertenversammlung soll aber auch Klartext in Richtung Politik gesprochen werden. Besonders erbost ist der Verband wegen eines Limits, das die Behörden für den Barschfang gesetzt haben. Auf den Internetseiten des Verbandes ist dazu sogar eine Protestresolution zu finden, so Brillowski. Dabei geht es darum, dass in den Winterquartieren des Barschs am unteren Ryck, in den Häfen Wolgast und Stralsund, in Teilen des Peenestroms und der Lanckener Bek nur sechs Tiere pro Angler und Tag aus dem Wasser geholt werden dürfen.