Hoher Sachschaden:

Pizzabote kracht mit Auto in Straßenbahnhaltestelle

Er wollte nach seiner letzten Auslieferung nur noch schnell nach Hause. Doch dann stand einem Pizzaboten eine gläserne Haltestelle im Weg.

Nicht alle Scherben bringen Glück.
Stefan Tretropp Nicht alle Scherben bringen Glück.

Der 24-jährige Fahrer hinterließ viel Chaos, eine längere Vollsperrung, jede Menge Sachschaden und unzählige Scherben. Er selbst kam unverletzt, aber mit einem großen Schrecken, davon. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Unfall um kurz vor Mitternacht am Mittwoch.

Der Pizzabote war nach Schilderungen der Beamten nach seiner letzten Auslieferung mit seinem Mazda auf dem Südring unterwegs. Und das, so gehen die Beamten in ihren ersten Ermittlungen aus, offenbar viel zu schnell. Er verlor die Kontrolle über seinen Wagen und schleuderte gegen einen Bordstein und von dort wieder zurück - und zwar genau in die Straßenbahnhaltestelle. Gleich sechs große Glasscheiben und mehrere Bügel fuhr der 24-Jährige auf seiner Irrfahrt um.

Doch damit nicht genug. Der Mazda schleuderte in der Folge gegen ein Werbeschild, das ebenfalls vollständig zerstört wurde. In der Mitte des Südrings blieb der Kleinwagen vollkommen demoliert stehen. Der Pizzabote konnte das Auto unverletzt verlassen. Durch den Aufprall gegen die Haltestelle flogen Glassplitter und Metallbügel auf die gegenüberliegende Fahrbahn des Südrings und beschädigten ein fahrendes Auto. Die Polizei sperrte nach dem Unfall den Südring in Richtung Stadthalle vollständig ab. Mehrere Mitarbeiter der Rostocker Straßenbahn AG mussten Scherben und abgebrochene Teile von den Gleisen, der Fahrbahn und dem Gehweg fegen.

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