Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs:

Polizist zeigt sich nach Affäre mit 13-Jähriger selbst an

Gegen einen führenden Beamten aus Rostock wurde ermittelt, eine Anklage ist in Vorbereitung. Der 56-Jährige soll das Mädchen unsittlich berührt haben.

Ein Polizist aus Rostock hat sich wegen sexuellen Missbrauchs einer 13-Jährigen selbst angezeigt.
Julian Stratenschulte Ein Polizist aus Rostock hat sich wegen sexuellen Missbrauchs einer 13-Jährigen selbst angezeigt.

Ein Rostocker Polizist ist in den Fokus von Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs gerückt. Ein 56 Jahre alter führender Beamter soll sich bereits im Juli selbst angezeigt haben, weil es laut Staatsanwaltschaft mit einer 13-Jährigen zu "einvernehmlichen Berührungen" gekommen sei.

Demnach hätten sich der Polizist und die Schülerin in einem Chor kennengelernt. Der Mann sei derzeit vom Dienst freigestellt, ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Die polizeilichen Ermittlungen seien abgeschlossen, die Staatsanwaltschaft bereite eine Anklage vor.

Die 13-Jährige gilt rechtlich noch als Kind. Der Fall soll sich laut Staatsanwaltschaft vor einigen Wochen ereignet haben. Wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch sagte, habe es den Ermittlungen zufolge keinen Geschlechtsverkehr gegeben und der Mann habe dem Mädchen auch keine Gewalt angetan. „Der Fall ist deshalb von Interesse, weil ein Polizeibeamter, von dem man mehr erwarten möchte, weil er es besser weiß, so etwas trotzdem tut“, sagte die Sprecherin.

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