Cafeteria:

Preise schlagen den Studenten auf den Magen

Hochschüler müssen künftig tiefer in die Tasche greifen, wenn sie es sich schmecken lassen wollen. Für das Studentenwerk ist die Preiserhöhung unausweichlich.

Studenten in der Region müssen sich auf teurere Preise für das Essen an den Hochschulen einstellen.
Rolf Haid Studenten in der Region müssen sich auf teurere Preise für das Essen an den Hochschulen einstellen.

Derzeit befinden sich viele Studenten noch in den den wohlverdienten Semesterferien, da bahnt sich bereits Ärger an. Grund: Die Cafeteria des Studentenwerks Greifswald in Neubrandenburg erhöht zum 29. Februar ihre Preise. Je nach Produkt geht es dabei um bis zu 40 Cent. Davon betroffen sind unter anderem Gebäckwaren und Snacks sowie Kalt- und Heißgetränke.

Laut Angaben des Studentenwerks ist die Anhebung der Cafeteria-Preise unausweichlich. "Die Cafeterien und Mensen sind nicht auf Gewinn ausgelegt, aber um auf ein Null-Ergebnis zu kommen, ist eine Erhöhung der Preise erforderlich", so Cornelia Wolf-Körnert, Geschäftsführerin des Studentenwerks Greifswald. Das sei allein mit dem Semesterbeitrag - von 55 Euro pro Student - nicht möglich.

Laut Angaben der Geschäftsführerin des Studentenwerks wurde die Anhebung bereits im vergangenen Frühjahr beschlossen. "In Greifswald wurden die Preise schon im November erhöht und bis dato ist uns keine Kritik zu Ohren gekommen", sagt Cornelia Wolf-Körnert. Zusätzlich verwies sie darauf, dass die Cafeteria-Preise zuvor seit vier Jahren konstant geblieben waren. Nun ziehen Neubrandenburg und Stralsund also nach.