Themenorientierte Verkehrskontrollen:

Radfahrer im Visier der Polizei

Einige Fahrradfahrer nehmen es mit dem Einhalten der Verkehrsregeln nicht ganz so genau. Deshalb will die Polizei ab Dienstag mehr Radler überprüfen.

Fahrradfahrer können für Verstöße gegen die StVO nicht nur mit Verwarn- und Bußgeldern, sondern auch mit Punkten geahndet werden.
Markus Scholz Fahrradfahrer können für Verstöße gegen die StVO nicht nur mit Verwarn- und Bußgeldern, sondern auch mit Punkten geahndet werden.

Ab Dienstag werden in den Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen themenorientierte Verkehrskontrollen rund ums Fahrrad durchgeführt. Im Rahmen der Kontrollen werden am Tag der Auftaktveranstaltung im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg in allen drei Landkreisen 116 Polizeibeamte an über 30 Kontrollorten im Einsatz sein.

Die Präventionsmaßnahmen und Anhaltekontrollen, die sich über den gesamten Monat erstrecken, sollen die Radfahrer für ihre Verantwortung im Straßenverkehr sensibilisieren.

Überprüft werden zum Beispiel die Beleuchtung, das Handyverbot, die Fahrtüchtigkeit und die vorgeschriebene Straßenbenutzung.

Fahrrad-Bußgeldkatalog & Bußgeldrechner 2016

Fahrradfahrer sind wie Autofahrer oder Fußgänger Verkehrsteilnehmer.

Daher werden auch Verstöße gegen die StVO von Radfahrern mit Bußgeldern, Punkten und sogar teilweise mit Fahrverboten geahndet.

Vor allem seit der Punktereform ergeben sich einige empfindliche Strafen für Radler.

Den kompletten Fahrrad-Bußgeldkatalog finden Sie hier.