Verdacht der Volksverhetzung:

Rechtsextreme provozieren in Burkas

Der Staatsschutz ermittelt gegen die rechte Szene in Schwerin. Männer in arabischen Frauengewändern haben in der Innenstadt mit diffamierenden Plakaten Aufsehen erregt.

Mehrere Männer hatten sich in der Schweriner Innenstadt versammelt, einige trugen Burkas (Symbolbild).
Boris Roessler Mehrere Männer hatten sich in der Schweriner Innenstadt versammelt, einige trugen Burkas (Symbolbild).

Der Staatsschutz ermittelt erneut gegen Anhänger der rechten Szene wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich am Mittwoch etwa acht Menschen in der Schweriner Innenstadt versammelt, von denen einige arabische Frauengewänder mit Augenschlitzen trugen. Mitgeführte Plakate hätten auf eine Diffamierung von Muslimen schließen lassen. "Es wird nun der Anfangsverdacht der Volksverhetzung geprüft", hieß es in der am Donnerstag verbreiteten Mitteilung. Zudem werde wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsrecht ermittelt. Ähnliche Fälle hatte es nach Angaben der Polizei zuvor in Rostock, Bad Doberan, Wismar und Grevesmühlen gegeben.

Unterdessen befindet sich ein 34-jähriger Schweriner laut Staatsanwaltschaft weiter in Untersuchungshaft. Er soll Sprengstoffanschläge vorgetäuscht haben. Den Angaben zufolge hatte er mit einem weißen Bettlaken bekleidet an einer Straßenbahnhaltestelle in Schwerin einen Rucksack in Richtung einer dort wartende Gruppe geworfen und war dann schnell davongelaufen. Nach gleichem Muster habe der Mann wenig später in der Innenstadt gehandelt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und wegen Volksverhetzung.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung

Kommentare (1)

Anscheinend haben Rechte Gefallen am Tragen von Burkas. Psychologisch betrachtet ist es der unterdrückte Wunsch arabische Frauen zu sein.