Gerichtsprozess:

Rechtsextremer gesteht Attacke gegen Polizei

Eine Gruppe von Rechtsextremen hat nach einem verbotenen Rechts-Konzert bei Pasewalk Polizisten attackiert. Der Anstifter bekam eine Bewährungsstrafe und hat dagegen Berufung eingelegt. Nun ist das Urteil gefällt worden.

Auch im Berufungsprozess wurde der Angeklagte verurteilt.
Uli Deck Auch im Berufungsprozess wurde der Angeklagte verurteilt.

Für Gewaltattacken gegen Polizisten bei einem verbotenen Rockkonzert hat das Landgericht Neubrandenburg einen Mann aus der rechten Szene zu einer Geldstrafe verurteilt. Richter Jochen Unterlöhner sprach den 27-Jährigen im Berufungsprozess am Mittwoch des Landfriedensbruchs schuldig.

Der Mann aus Brandenburg an der Havel, der zur Spitze der "Freien Kräfte Neuruppin/Osthavelland" gezählt wird, hatte zuvor - im Gegensatz zum ersten Verfahren - ein Geständnis abgelegt. Er hatte Dutzende Gleichgesinnte 2013 bei Pasewalk aufgewiegelt, eine Polizeikette zu durchbrechen. Dabei wurden Beamte auch mit Steinen beworfen und leicht verletzt. Die Geldstrafe beträgt 1875 Euro.

Der Mann war zuvor zu vier Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt werden sollten. Dagegen hatte er Berufung eingelegt und durch sein Geständnis die Strafe abgemildert.

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