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Riesenantenne empfängt mehr Daten aus dem All

Nach mehr als einem Jahr Aufbauzeit ist es jetzt soweit: Ein monströser Parabolspiegel kann im Neustrelitzer Raumfahrtzentrum deutlich mehr Bits und Bytes verarbeiten als bisherige Systeme.

Im Fernerkundungsdatenzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz verdeutlicht Frank Kempfer neben dem Parabolspiegel dessen Größe.
Bernd Wüstneck Im Fernerkundungsdatenzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz verdeutlicht Frank Kempfer neben dem Parabolspiegel dessen Größe.

Das Fernerkundungsdatenzentrum in Neustrelitz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) kann jetzt deutlich mehr Satellitendaten verarbeiten. Grund ist eine neue Antennenanlage, die heute feierlich vorgestellt werden soll. Der Parabolspiegel wurde über ein Jahr aufgebaut und ist nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit 11 Metern mehr als doppelt so groß wie bisherige Systeme.

Die „Triband-Antenne“ kann das Vierfache an Daten empfangen, die unter anderem für die Sicherheit der Schifffahrt verarbeitet werden. Sie kostete mit Aufbau 3,2 Millionen Euro, wovon das Land Mecklenburg-Vorpommern rund zwei Millionen Euro übernahm. Die DLR-Außenstation Neustrelitz hat 60 Mitarbeiter.