Käse-Export eingebrochen:

Russlandkrise beutelt vor allem die Landwirtschaft

Während die Ausfuhr von Käse in das Riesenreich komplett eingebrochen ist, hat der Export von Kaffee aus dem Nordosten an Bedeutung gewonnen. Wie das Russland-Embargo den Nordosten trifft.

Gerade die Bauern im Nordosten haben an dem Russland-Embargo ziemlich zu knabbern.
Julian Stratenschulte Gerade die Bauern im Nordosten haben an dem Russland-Embargo ziemlich zu knabbern.

Die Handelsbeschränkungen zwischen Russland und der Europäischen Union (EU) haben in den letzten Monaten speziell der Land- und Ernährungswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern das Leben schwer gemacht. So sei der Export von Käse komplett eingebrochen. Einen deutlichen Rückgang habe es auch bei pflanzlichen Nahrungsmitteln, Eisenwaren und Fahrzeugen gegeben, heißt es aus der Schweriner Staatskanzlei.

Das Exportvolumen nach Russland sei im ersten Halbjahr 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum jedoch um knapp 14 Prozent auf 135 Millionen Euro gestiegen, heißt es aus der Schweriner Staatskanzlei. Das sei vor allem dadurch zu erklären, dass in diesem Jahr einige Schiffbau-Aufträge für Russland abgearbeitet werden konnten.

Dagegen sei der Import aus Russland im ersten Halbjahr 2015 im Vergleich um fast ein Drittel auf 227 Millionen Euro eingebrochen, was vor allem auf „deutlich weniger“ Mineralölerzeugnisse zurückzuführen sei.

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