Zum EM-Auftakt:

Schafskälte kühlt den Juni ab

Sintflutartige Regenfälle, Tornados, Hagel - die Unwetter der vergangenen Tage sind wohl vorüber. Auf freundliches Sommerwetter kann sich der Nordosten dennoch nicht freuen.

In den nächsten Tagen ziehen wieder Wolken auf - und es wird kälter.
Simon Voigt In den nächsten Tagen ziehen wieder Wolken auf - und es wird kälter.

Jetzt ist erst mal Schluss mit Blitz und Donner im Nordosten. "Den Unwettern geht spätestens am Donnerstag fast überall die Puste aus", sagte Nordkurier-Meteorologe Dominik Jung. Das war es aber leider auch schon mit den guten Nachrichten von der Wetterfront.

"Pünktlich zum EM-Auftakt kommt die Schafskälte und Regenzeit nach Deutschland“, so Jung. Während der Wetter-Experte für Donnerstag noch sommerliche 22 Grad Celsius und Sonnenschein vorhersagt, sollen die Temperaturen in den darauf folgenden Tagen kontinuierlich sinken. Diese deutliche Abkühlung könne durchaus als Schafskälte bezeichnet werden – ein Zeitraum im Juni, in dem kühle und feuchte Luft aus dem Nordwesten einströmt.

Regenschauer zum Auftaktspiel

Die Schafskälte bedeutet für Freitag und Samstag maximal 18 Grad im Nordosten bei einem stetigen Wechsel von Sonne und Wolken. Ausgerechnet am Sonntag – wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft das erste Vorrundenspiel gegen die Ukraine bestreitet - kann es bei nur noch 17 Grad zu ersten Regenschauern und erneuten Gewittern in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg kommen.

Freundliches und stabiles Hochsommerwetter sei demnach nicht in Sicht. Im Gegenteil. Nach einem Blick auf die zu erwartenden Niederschläge für die kommenden Tage sagt Jung: "Es werden nasse Zeiten!"

Ein kleiner Trost: Einige Regionen im Norden und Osten des Landes befinden sich in den kommenden Tagen laut Jung "meist auf der wärmeren Seite", während in weiten Teilen Deutschlands wohl nicht einmal die 20-Grad-Marke geknackt werden kann.

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