Polizeiaktion in Rostock, Güstrow und der JVA Waldeck:

Schlag gegen die Drogenbande

Das war eine konzertierte Aktion des Landeskriminalamtes gegen den Rauschgifthandel. An 40 verschiedenen Orten schlug die Polizei zu und wurde fündig.

In einer konzertierten Aktion durchsuchten die Polizei und der Zoll zahlreiche Objekte auf der Suche nach Rauschgift.
Roland Weihrauch In einer konzertierten Aktion durchsuchten die Polizei und der Zoll zahlreiche Objekte auf der Suche nach Rauschgift.

1,8 Kilogramm Betäubungsmittel und eine Pistole - so die Bilanz eines großangelegten Polizeieinsatzes gegen bandenmäßig agierende Rauschgifthändler in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Zwei Beschuldigte werden am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt.

Die Federführung der Aktion am Dienstagabend hatte das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern. Zeitgleich wurden 34 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. "Die Maßnahmen erstreckten sich auf 40 Objekte und richteten sich gegen insgesamt 26 Beschuldigte", teilte das LKA mit.

Die Ermittler hegen den Verdacht, dass die Verbindungen der Drogenhändler bis in die Justizvollzugsanstalt Waldeck reichen, wo ebenfalls Zellen durchsucht wurden.

Hinzu kamen Wohn- und Geschäftsräume im Raum Güstrow, Mallentin, Rostock, Bützow und im brandenburgischen Finsterwalde.

An den in enger Abstimmung mit der JVA durchgeführten Maßnahmen waren insgesamt 224 Einsatzkräfte von Polizei und Zoll beteiligt.

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