Zoll-Bilanz vor Silvester:

Bereits mehr als 40 Strafanzeigen wegen Polenböller

Immer mehr Feuerwerk-Fans versuchen, Polenböller ins Land zu schmuggeln. Die Strafen darauf sind nicht zu vernachlässigen.

Sogenannte Polenböller sind in Deutschland verboten.
Bodo Marks Sogenannte Polenböller sind in Deutschland verboten.

Trotz zahlreicher Warnungen vor dem Gebrauch sogenannter Polenböller entdeckt der Zoll immer noch große Mengen des illegal eingeführten Silvesterfeuerwerks. „In den vergangenen vier Wochen wurden deshalb schon mehr als 40 Strafverfahren eingeleitet“, sagte Detlef Kähler, Sprecher des Hauptzollamts Stralsund.

In jedem einzelnen dieser Fälle sei versucht worden, 50 und mehr dieser hochgefährlichen Böller einzuführen. Wer mit den Sprengkörpern erwischt werde, muss diese abgeben und zudem mit empfindlichen Strafen rechnen. Diese können mehrere Tausend Euro betragen. In ganz groben Fällen, etwa bei sehr großen Mengen oder beim gewerblichen Vertrieb, könne dies sogar zu Haftstrafen führen.

Wie gefährlich die Böller sind, wurde am Sonntag in Swinemünde deutlich, als dort ein Stand mit Polenböllern explodierte.

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