Dienstag drohen heftige Unwetter:

Schon wieder Tornado-Gefahr

Eine Woche nach der Naturkatastrophe von Bützow rechnen Meteorologen am Dienstag erneut mit teilweise kräftigen Gewittern. Doch wen es genau trifft, darüber traut sich niemand eine Vorhersage.

Der Tornado von Bützow aus sicherem Abstand fotografiert.
Hein-Godehart Petschulat Der Tornado von Bützow aus sicherem Abstand fotografiert.

Da braut sich wieder etwas zusammen: Nur eine Woche nach dem verheerenden Tornado von Bützow drohen am Dienstag erneut heftige Wetterkapriolen. "Ab den Mittagsstunden muss vor allem Ostdeutschland mit strammen Gewittern rechnen", warnte Nordkurier-Meteorologe Dominik Jung. Neben Starkregen, Hagel und Sturmböen könne die Bildung einzelner Tornados nicht ausgeschlossen werden.

"Es trifft wie immer nicht jeden. Dort wo die Unwetter allerdings zuschlagen, kann es heftig werden", sagte er voraus. Diese Erfahrung hatten in der vergangenen Woche die Einwohner von Bützow gemacht, als die Innenstadt des Ortes von einem Tornado teilweise verwüstet wurde. Innerhalb weniger Minuten waren 30 Menschen verletzt worden. Knapp 130 Häuser wurden beschädigt, 16 gelten bis heute als unbewohnbar. Dort war der Tornado entalg einer Gewitterfront des Tiefs "Zoran" entstanden. Erst seit Montag hat die Grundschule der 7600-Einwohner-Stadt wieder geöffnet.

Am Mittwoch nehme zumindest im Norden und Osten die Unwettergefahr stark ab, erklärte Diplom-Meteorologe Jung. Dann zeige sich zeitweise wieder die Sonne. In den kommenden Tagen mit Christi Himmelfahrt drohten keine Wettereskapaden.

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