Er hetzte im Internet:

Schweriner OB-Kandidat nicht zu Wahl zugelassen

Der Schweriner Oberbürgermeister-Kandidat Uwe Wilfert darf endgültig nicht bei der Wahl am 4. September antreten. Der Landeswahlausschuss wies am Donnerstag eine Beschwerde Wilferts gegen seine Ablehnung zurück.

Der Landeswahlausschuss hat die Beschwerde des abgelehnten OB-Kandidaten Uwe Wilfert zurückgewiesen.
Bernd Wüstneck Der Landeswahlausschuss hat die Beschwerde des abgelehnten OB-Kandidaten Uwe Wilfert zurückgewiesen.

Das teilte Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes mit. Der Landeswahlausschuss teilt demnach die Zweifel an der Verfassungstreue des Lokalpolitikers. Wilfert soll sich im Internet rassistisch und ausländerfeindlich geäußert haben. Stadtwahlleiter Bernd Nottebaum hatte erklärt, es sei deutlich geworden, dass Wilfert die demokratische Grundordnung ablehne und dass er in die rechtsextremistische Szene eingebunden sei.

Wilfert wollte sich als Einzelbewerber zur Wahl stellen. Nach den Worten von Petersen-Goes hat er vor der Abstimmung, die am selben Tag wie die Landtagswahl stattfindet, keine Chance mehr, gegen seine Ablehnung als Kandidat vorzugehen. Wilfert bleibe nur noch die Möglichkeit, die Wahl im Nachgang anzufechten.

Damit treten am 4. September neun Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl in der Landeshauptstadt an. Neben Amtsinhaberin Angelika Gramkow (Linke) handelt es sich um Simone Borchardt (CDU), Rico Badenschier (SPD), Martin Lorentz (Grüne), Frank Haacker (FDP), Anita Gröger (Aktion Stadt- und Kulturschutz/ASK), Martin Molter (Die Partei), Silvio Horn (Unabhängige Bürger) und den Einzelbewerber Stefan Timm.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung

Kommentare (1)

Während alle anderen Kandidaten nur das Beste für die Schweriner wollen, wird Martin Molter (Die Partei) alles für die Schweriner tun. Viel Erfolg!