Fahrer sucht Flasche:

Sechs Verletzte und Stau im Rückreiseverkehr

Nur für einen kurzen Augenblick war der 47-jährige Autofahrer abgelenkt. Doch das hatte für viele andere Reisende auf der A19 Konsequenzen.

Bei dem Unfall wurden insgesamt sechs Personen, darunter ein Kind, leichtverletzt.
Nicolas Armer Bei dem Unfall wurden insgesamt sechs Personen, darunter ein Kind, leichtverletzt.

Ein Autofahrer, der beim Fahren eine Wasserflasche suchte, hat am Sonntag auf der Autobahn 19 Rostock-Berlin einen Unfall mit sechs Verletzten und langem Stau im Rückreiseverkehr verursacht. Der 47-jährige Berliner geriet mit seinem Wagen bei Kavelstorf (Landkreis Rostock) nach links gegen die Mittelleitplanke und schleuderte nach rechts gegen ein Auto, das einen neun Meter langen Campinganhänger zog, wie die Polizei am Montag mitteilte. Autos und Anhänger blockierten die Fahrbahn Richtung Berlin.

In beiden Wagen wurden sechs Menschen verletzt, darunter ein Kind. „Zum Glück ist durch den abgerissenen Anhänger nicht noch mehr passiert“, sagte ein Beamter. Der Stau bei Kavelstorf war zeitweise bis zu zehn Kilometer lang und dauerte mehrere Stunden. Der Sachschaden wurde zunächst auf mehr als 25 000 Euro geschätzt.

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