Kabel sollen Strom transportieren:

Seekabel-Verlegung für Ostsee-Windparks läuft auf Hochtouren

Mehr als eine Milliarde Euro allein für die Stromleitung: Vor Rügen wird derzeit das Unterwasser-Kabel "Ostwind 1" verlegt. Es soll den auf See gewonnenen Windstrom an Land bringen.

Die Arbeiten am Seekabel "Ostwind 1" zur Erschließung der geplanten Offshore-Windparks nordöstlich von Rügen laufen auf Hochtouren. Der Stromnetzbetreiber 50Hertz will am 16.08.2016 von Sassnitz aus über die Bauarbeiten auf See informieren.
Jens Büttner Die Arbeiten am Seekabel "Ostwind 1" zur Erschließung der geplanten Offshore-Windparks nordöstlich von Rügen laufen auf Hochtouren. Der Stromnetzbetreiber 50Hertz will am 16.08.2016 von Sassnitz aus über die Bauarbeiten auf See informieren.

Die Arbeiten am Seekabel "Ostwind 1" zur Erschließung neuer Offshore-Windparks nordöstlich von Rügen laufen auf Hochtouren. Der Stromnetzbetreiber 50Hertz will am Dienstag bei einer Ausfahrt von Sassnitz aus über die Bauarbeiten auf See informieren.

Über das 90 Kilometer lange Kabel soll der Strom künftig von den Offshore-Parks "Wikinger" und "Arkona" zum Hochspannungsnetz an Land transportiert werden. Anlandepunkt ist Lubmin am Greifswalder Bodden. Dort hatte 50hertz bereits im vorigen Jahr mit den Vorarbeiten begonnen.

Seit Juni nun ist das britische Spezialschiff "Cable Enterprise" damit beschäftigt, das Kabel in der Ostsee zu verlegen. Inzwischen läuft der zweite von insgesamt vier Abschnitten des ersten Kabels. Später sollen parallel zwei weitere Stränge verlegt werden. Das Finanzvolumen des Vorhabens bezifferte 50Hertz auf rund 1,5 Milliarden Euro. Spätestens von November 2018 soll Strom durch das Kabel fließen.

Der 350-Megawatt-Windpark "Wikinger" wird vom spanischen Konzern Iberdrola errichtet. Im März begannen dafür die Bauarbeiten. Für den ähnlich großen Windpark "Arkona" soll an diesem Donnerstag (18. August) eine symbolische Grundsteinlegung in Mukran auf Rügen erfolgen.

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